Archiv der Kategorie 'Klimacamp'

Klimacamp-Programm online

Das Programm des diesjährigen Klimacamps ist online. Es findet sich hier.
Im Rahmen des Camps werden zahlreiche interessante Workshops stattfinden, so z.B. eine Vorstellung des Pulheimer Manifestes, eine Diashow zum rheinischen Braunkohlerevier und ein Workshop zur Arbeitsplatzfrage mit einem englischen Referenten.

Klimacamp über Versammlungsrecht beim Lahey-Park

Das Klimacamp im Rheinland hat heute bekanntgegeben, dass es – nachdem es aufgrund von Problemen keine Privatfläche bekommen hat – über eine versammlungsrechtliche Anmeldung auf einem Sportplatz beim Lahey-Park stattfinden wird.

Probleme bei der Klimacamp-Ortssuche

Laut dem Klimacamp-Bündnis versucht RWE mit alle Mitteln, dass diesjährige Klimacamp am Tagebau Garzweiler zu verhindern. So hat RWE laut Bündnis Druck auf eine Gärtnerei aufgebaut, die dem Klimacamp eine Fläche zur Verfügung stellen wollte. Das Bündnis will sich davon nicht einschüchtern lassen und ist sich sicher, dass dieses Jahr wieder ein Klimacamp stattfinden wird.
Einen sehr ausführlichen und informativen Artikel hierzu hat die Junge Welt geschrieben.
Einen ebenfalls guten, aber an ein bis zwei Stellen fehlerbehafteten Artikel hat der Kölner Stadt-Anzeiger geschrieben.

Klimacamps dieses Jahr

Dieses Jahr wird es wieder drei Klimacamps geben: Das Klimacamp im Rheinland, das vom 26. Juli bis zum 3. August in Borschemich am Tagebau Garzweiler stattfinden wird und die Klimacamps in der Lausitz und in Hohenmölsen.

Gestern wurde Hambachbahn besetzt- mittlerweile geräumt

Gestern haben ca. 200 Klimaaktivisten die Hambachbahn blockiert, die die Kohle aus dem Tagebau Hambach zu den Kraftwerken bringt. Die direkte Aktion versuchte damit zu verhindern, dass die Braunkohle zu den Kraftwerken kommt, wo sie unter gigantischen CO²-Emissionen verbrannt und zu Strom gemacht wird. Mittlerweile wurde die Blockade wieder geräumt. Nähere Informationen findet ihr hier, hier und hier, Fotos findet ihr hier.

Reclaim Power Tour kommt in Manheim an +++ Haus in Manheim besetzt

Heute früh ist die Reclaim Power Tour in Köln losgefahren. Sie hielt unter anderen vor dem Sitz von RWE Power, dem Industriepark Hürth und der Quarzgrube Frechen, bevor sie ihr Ziel in Manheim erreichte. Leider regnete es dabei. Während der Tour kam die Nachricht an, das in Manheim ein Haus aus Protest gegen die harten Auflagen der Polizei beim Klimacamp besetzt wurde. Als die Tour in Manheim ankam, waren dort sehr viele Polizisten.

Klimacamp findet nun vorläufig auf benachbarten Feld statt

Das Klimacamp, das in den letzten Tagen in Bedrängnis geraten ist, wurde nun vorläufig auf einem benachbarten Acker aufgebaut, womit der Besitzer des Ackers einverstanden ist.

Die Obstwiese, auf der am Vortag noch Workshop-Zelte standen, ist aufgrund des polizeilichen Ultimatums mittlerweile „unbebaut“.

Kurioserweise ist die RWE-Tochter „Westnetz“ für die Bereitstellung des Wassers zuständig.

Einen Vorteil hat die Tatsache, das das Camp jetzt auf Privatgelände ist: RWE hat jetzt „Hausverbot“. :)

Einen Unterstützungs-Aufruf findet ihr hier.

Gericht verbietet Schlafzelte +++ Polizei verbietet nun auch Workshop-Zelte +++ Ausgeco²hlt will Camp nun als Veranstaltung anmelden

Heute gibt es gleich mehrere Neuigkeiten von der Anmeldung des Klimacamps: Die Klage, die Ausgeco²hlt eingereicht hatte, da die Polizei bei der Anmeldung
des Camps als politische Veranstaltung die Auflage gestellt hat, dass auf dem Camp keine Schlafzelte und keine Küche sind, wurde heute von einem Kölner Gericht abgewiesen. Doch die Polizei legte noch einen drauf: Laut ausgeco²hlt kamen vier Polizisten nach dem Urteil auf das Campgelände und forderten, dass die schon aufgebauten Zelte bis morgen um 8 Uhr abgebaut sind. Ausgeco²hlt erklärte daraufhin, dass „die Organisator_innen der Camps sich von Verwaltungshürden und Polizeischikanen nicht einschüchtern lassen und alles dafür tun werden, dass die Camps stattfinden.“ Außerdem empfindet Ausgeco²hlt das Gerichtsurteil als einen „Schlag gegen unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit“. Auf dem Campgelände wurde mir gesagt, dass nun versucht wird, das Camp als (unpolitische) Veranstaltung anzumelden.

„Feinstaub und Radioaktivität“

Heute ging es ab 11:30 Uhr im Workshopzelt „Malediven“ um die gesundheitlichen Auswirkungen des Tagebau Hambach auf die Bewohner der Umgebung. Hier wurde ein besonderes Augenmerk auf den Feinstaub und das darin enthaltene radioaktive Material gelegt. Wir haben erfahren, dass die von RWE dießbezüglich getroffenen Maßnahmen nahezu wirkungslos blieben.

Fahraddemonstration

Zu Anfang des Klimacamps gab es heute eine Fahrraddemonstration zum Tagebau Hambach, zu der neben einigen Klimacampern auch ziemlich viele Menschen von außerhalb kamen. Der Weg führte uns am terra nova vorbei, was als Klotz erhaben über Tagebau und Fußballgolfanlage thront. Bevor wir den Rückweg antraten, gab es noch eine Kundgebung am Tagebaurand.