Klimacamp, „Ende Gelände“ und Co.: Zahlreiche Aktionen diesen Sommer geplant

Diesen Sommer planen Braunkohlegegner mehrere größere Aktionen:
Dieses Jahr findet, wie in den Jahren davor, wieder ein Klimacamp im Rheinland statt, und zwar vom 7. bis zum 17. August. Es wird ein vielfältiges Programm mit den Themenschwerpunkten Klimabewegung, „Skills for Climate Movement“, Kritik der Verhältnisse und „Klima, Kohle & Co2″ geben, für das noch Workshops gesucht werden. Auch die anderen drei Säulen (Aktionen, nachhaltiges Zusammenleben und Vernetzung) werden nicht zu kurz kommen.

Im Rahmen des Klimacamps planen Wachstumskritiker vom 9. – 14. August 2015 die Sommerschule „Degrowth konkret: Klimagerechtigkeit“,die mit Kursen, Podien und Keynotes „die Erkenntnisse der 4. Internationalen Degrowth-Konferenz 2014 in Leipzig in Bezug auf eine zentrale Herausforderung unserer Zeit vertiefen und konkretisieren“

Während der Aktionstage des Klimacamp, vom 14. bis 16. August, plant ein breites Bündnis, welches u.a. aus ausgeCO²hlt, DIE LINKE. NRW, der Grünen Jugend, der linksjugend [’solid] und dem Orgateam des Klimacamps in der Lausitz besteht, unter dem Titel „Ende Gelände “ eine „Massenaktion des zivilen Ungehorsam gegen rheinische Braunkohlebagger“. Laut einer Pressemitteilung kämpf das Bündnis mit der Aktion „für sofortigen Kohleausstieg und konsequenten Klimaschutz“.

Desweiteren plant die Gruppe Lebenslaute, welche seit 1986 klassische Musik mit zivilem Ungehorsam verbindet, nur eine Woche später, vom 19.-24. August, eine „Musikalische Baggerblockade am rheinischen Braunkohletagebau“.

Weitere Informationen zu den Aktionen diesen Sommer könnt ihr den verlinkten Internetseiten und dem ausgeCO²hlt-Artikel „„Ende Gelände“ für die Braunkohle!“ entnehmen.