Einladung zum grossen Vernetzungstreffen in Buir

Liebe Mitstreiter*innen,

die Braunkohlethematik ist im öffentlichen Diskurs angekommen. Zahlreiche Organisationen, Netzwerke, Initiativen und Einzelpersonen, die lokal, national oder auch international aktiv sind, bekämpfen mit vielfältigen Aktionen die tägliche Zerstörung unserer Lebengrundlagen durch die Tagebaue und Kraftwerke im rheinischen Braunkohlenrevier, dem größten Kohleabbaugebiet in ganz Europa. Wenn diese Akteure es schaffen, sich zu vernetzen und gemeinsam Aktionen zu planen, hätten wir eine laute gemeinsame Stimme und könnten den dringend benötigten Braunkohleausstieg verwirklichen.

Zu diesem Zweck wird das „Bündnis gegen Braunkohle“ am Samstag, den 8.11.2014 zwischen 10-18 Uhr ein Vernetzungstreffen der Gegner des Rheinischen Braunkohleabbaus veranstalten. Es findet im evangelischen Gemeindehaus in Kerpen-Buir, Bahnstr. 42 statt. An dieser Stelle danke wir der Pastorin herzlich dafür, dass sie uns das Haus zur Verfügung gestellt hat.

Unser Vorschlag für die Tagesordnung wäre:

· Von 10-12:30 Uhr findet eine Vorstellungsrunde statt, wo Gruppen und Einzelpersonen zukünftige Aktionen und laufende Kampagnen vorstellen können. Es wäre gut, wenn sie dabei auch sagen würden, wie sich andere Gruppen und Menschen beteiligen können. Dabei sollen die Kontaktdaten sofort ausgetauscht und bei Bedarf Kleingruppen für den Nachmittag gebildet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, in 1-3 Sätzen kurz (!) über die braunkohlespezifischen Aktionen im letzten Halbjahr zu berichten. Die Termine werden sofort auf einem Terminplakat eingetragen.

· Von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr ist die Mittagspause. Während der Pause besteht für alle Interessierte die Möglichkeit darüber sprechen, wie mit der Mailingliste weiter verfahren werden soll. Das Ergebnis dieses Austauschs wird bindend sein.

· Von 14:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr werden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen stattfinden, die gebeten werden, konkrete Schritte zu planen und diese auf dem Terminplakat festzuhalten.

· Von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr werden die konkreten Ergebnisse der Kleingruppen vorgestellt. Danach wird strategisch darüber diskutiert, wie die einzelnen Initiativen, Einzelpersonen und Arbeitsgruppen ihre Aktionen und Kampagnen aufeinander beziehen und verbinden können, sodass eine Art Choreographie bzw. ein gemeinsamer Rahmen für das nächste Jahr entsteht. Außerdem wird gefragt, wer das nächste Treffen mitorganisieren will.

· Danach von ca. 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr werden Freiwillige die Räumlichkeiten aufräumen und säubern, da wir sonst die Säuberung in Höhe von 50,- Euro bezahlen müssten, was wir uns nicht leisten können.

Dieses Programm ist nur ein Vorschlag, falls die Anwesenden eine andere Tagesordnung bevorzugen, wird selbstverständlich diese genommen. Wir hoffen auf rege Beteiligung.


2 Antworten auf „Einladung zum grossen Vernetzungstreffen in Buir“


  1. Gravatar Icon 1 Kurt Claßen 05. November 2014 um 11:36 Uhr

    05.11.2014
    Kann es sein, dass Einladungen zu dem Treffen nicht versandt worden sind, oder nur teilweise, z.B. an den KStA? Ich selbst habe erst soeben und nur durch Zufall von diesem Treffen erfahren, obwohl ich nur wenige Meter von dem Veranstaltungsort entfernt wohne. Handelt es sich bei dem beabsichtigten Vernetzungstreffen nur um eine bloße Alibiveranstaltung eines „Kaffeekränzchens“?

    Kurt

  2. Gravatar Icon 2 Kurt Classen 05. November 2014 um 17:21 Uhr

    05.11.2014

    Der Antwortkommentar lässt überdeutlich erkennen, dass das Vernetzungstreffen nicht nur wie die Alibiveranstaltung eines „Kaffeekränzchens“ erscheint, sondern ein Tummelfeld für Konspirateure, Korruptionäre und sonstige Taugenichtse bietet.

    Warum wurde mein Kommentar nicht veröffentlicht? Ein Kommentar ist ein Kommentar, eine Email ist eine Email. Was soll dieses Hinterzimmerklüngelei.

    Die potenziellen Teilnehmer haben einen Anspruch auf Öffentlichkeit des Verfahrens, einen Anspruch darauf, zu erfahren, wer in Wahrheit mit welcher Gesinnung und aus welchen niedrigen Beweggründen die Fäden zieht.

    Sollte der erste Kommentar, die Stellungnahme dazu, und dieser zweite Kommentar nunmehr nicht als Kommentar veröffentlicht werden, wird dies nicht ohne Reaktion bleiben.

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