RWE muss 40 Millionen für toxische Kraftwerksreststoff-Deponien zurücklegen

Der RWE-Konzern muss 40 Millionen Euro als Sicherheit für durch die toxisch belasteten Kraftwerkreststoff-Deponien Fortuna, Garzweiler und Vereingte Ville entstandenen Schäden zurücklegen, wobei allerdings nur die entstandenen Kosten der ersten dreißig Jahre in die Berechnung einfließen. Das berichtete u.a. der Kölner Stadt-Anzeiger.
In den Kraftwerkreststoff-Deponien werden in den Kraftwerken aus den Emissionen herausgefilterte, teilweise hoch-toxische Schadstoffe unterhalb von nun rekultivierten Gebieten abgelagert, was – spätestens wenn der Grundwasserspiegel mit dem Ende der momentan laufenden Tagebaue wieder steigt – das Grundwasser massiv belasten könnte. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Webseite vorausgeschaut.
Nun muss RWE also auf Anordnung der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg 4o Millionen Euro für die Schäden zurückstellen. Erreicht wurde das nicht zuletzt durch die Arbeit des Aktionsbündnisses Stommelner Bürger „Leben ohne Braunkohle“ (LoB). Doch LoB kritisierte die Regelung, da RWE laut LoB die Ewigkeitsschäden und nicht nur die Kosten aus dreißig Jahren tragen sollte und die Regelung laut LoB nicht alle Deponien berücksichtigt.