Archiv für September 2012

Interwiews zur Umsiedlung Teil 2

Nach einiger Verzögerung nun das Interwiew mit einem Mitglied der Freiwiligen Feuerwehr Manheim
Glauben Sie, dass die Vereinslandschaft in Manheim unter der Unmsiedlung Manheims leiden wird und wenn ja, in welchem Ausmaß?
Ich sag mal Folgendes, die Umsiedlung beschäftigt ja einen und die Leute den Kopf damit voll. Das ist bei mir ja auch, ich bin ja seit 6 Jahren mit RWE-Power in Verhandlung, weil die ja bei mir Flächen von meinem landwirtschaftlichen Betrieb haben wollen um ihre Kohlebahn aufzubauen. Man beschäftigt sich ja täglich mit dem Thema und es geht ja immer näher an die Umsiedlung ran und die Leute sind darauf bedacht, ihre Grundstücke vernünftig zu veräußern, ihre Häuser zu veräußern und neue Häuser zu bauen und da haben die den Kopf voller solcher Sachen und – sage ich mal – das Vereinsleben wird darunter leiden. Das ist ganz klar. Da sind die Menschen zuerst mal auf sich selber konzentriert und denken sich manchmal: Heute gehe ich mal zum Fußball oder zu meinem Verein, wo ich Mitglied bin. Das kommt manchmal so stark, dass sie austreten und sich denken: Ich konzentrier mich jetzt auf meine Sachen und guck vielleicht mal im neuen Ort, ob ich da weiter mache mit meinem Verein und dann wird es natürlich für die Vereinsvorstände schwierig, die Arbeit aufrecht zu erhalten. Bei uns selber ist es so, wir haben halt Probleme, Nachwuchs zu bekommen. Es sind wenig junge Familien ins Dorf gezogen sind, weil sie wissen, dass die Umsiedlung stattfindet und die Jugendlichen brechen ab. Dadurch haben wir Nachwuchsprobleme, Jugendliche in die Jugendfeuerwehr zu bekommen und es ist überhaupt ein Problem Jugendliche für die Vereine und ehrenamtliche Arbeit zu begeistern. Aber ich sage mal so, dass Manheim immer älter wird, dadurch ist es auch schwerer geworden. Wir versuchen natürlich, unsere Feuerwehr in den neuen Ort mit rüber zu bekommen. Das liegt aber nicht allein an uns. Wir sind ja sozusagen Hilfskräfte für die Stadt Kerpen oder für die Stadtverwaltung. Wenn die Bürgermeisterin sagt, wir bekommen ein neues Feuerwehrhaus, dann können wir auch die Feuerwehr weiter führen. Das hängt ja davon ab. Dann kann es natürlich sein, dass in dem neuen Ort neue Familien kommen, neue Jugendliche oder Kinder, die in die Jugendfeuerwehr kommen, und Leute von außerhalb dazu. die Interesse haben und dann da mitmachen.
Glauben Sie persönlich, dass nicht nur die Vereine, sondern auch Freundschaften darunter leiden, u.a. auch dadurch, dass sich Nachbarschaften ändern?
Na klar, die Freunde, die man jetzt hat, vielleicht ziehen die auch in andere Ortschaften durch Familie und Beruf, ziehen die vielleicht nicht nach Neu-Manheim. Und es werden sich hier wieder neue Nachbarschaften finden und neue Freundeskreise bilden.
Leider ist ein Teil des Interwiews verloren gegangen, und um authentisch zu bleiben will ich ihn jetzt nicht sinngemäß wiedergeben.

Neu: Seite „irRWEg TV“

Neben der schon existierenden Kategorie „irRWEg TV“ habe ich nun auch eine Seite „irRWEg TV“ eingerichtet.

Spieltest: Mission Blue Planet

Ich habe das Spiel „Mission Blue Planet“ getestet. Die Registrierung war etwas umständlich, insgesamt war das Spiel aber Recht brauchbar. Einschränkungen in der Logik, die der Sponsor Vattenfall erwirkt hat, habe ich nicht bemerkt. Da einem der Platz im Highscore angezeigt wird, sollte aber die Gesamtspielerzahl angezeigt werden.

Deutsche Welle zu Klimaschutz

Einwendungen BoAplus

Die Zeit, Einwendungen gegen BoAplus zu schicken, ist gekommen. Eine Mustereinwendung findet ihr hier.

Spieltest: CEO² von Allianz und WWF

Ich habe mal dass Spiel CEO² von WWF und Allianz ausprobiert, bei dem der/die SpielerIn in die Rolle eines Unternehmenschefs schlüpft. Ich war positiv überrascht. Ich habe nur zwei Sachen zu bemängeln (Sachen wie Kapitalismuskritik habe ich rausgelassen, denn dass würde zu einer endlosen Debatte führen): Erstens wird CCS total glorifiziert und zweitens habe ich im Bereich Energieversorgung eigentlich mehr Möglichkeiten. Dafür war der Bereich Autoindustrie echt gut.

Solidarisierung mit dem Projekt „Social Futurekids“

Hiermit schließe ich mich dem Aufruf der Futurekids an, dass Thema Klimawandel in die Sozialen Netzwerke zu tragen.

„Mit offenen Karten“: Folgen des Klimawandels