Klimacamps dieses Jahr

Dieses Jahr wird es wieder drei Klimacamps geben: Das Klimacamp im Rheinland, das vom 26. Juli bis zum 3. August in Borschemich am Tagebau Garzweiler stattfinden wird und die Klimacamps in der Lausitz und in Hohenmölsen.

#NichtWir bei der Jahreshauptversammlung von RWE


Die Kampagne #NichtWir plant bei der Jahreshauptversammlung von RWE am 16.04.2014 vielfältige Aktionen gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen durch RWE. Mit ihrem Protest setzen sie sich für eine dezentrale, saubere Enerergieversorgung in Einwohner_innenhand und eine post-fossile Gesellschaft ohne Kohle, Öl, Gas und Atom ein. Den Flyer zum Ausdrucken und verteilen findet ihr hier. Weitere Informationen gibt es hier. Die Kritischen Aktionäre planen zudem eine Radtour zur Jahreshauptversammlung.

RWE will BoAplus bauen

Wie die Rundschau berichtete, hält RWE an seinen Plänen, in Niederaussem unter dem Namen „BoAplus“ ein neues Brunkohlekraftwerk zu bauen, fest.

Anti-Kohle-Forum startet

Bereits vor einiger Zeit ist das neue Anti-Kohle-Forum gestartet, auf dem Austauch und Vernetzung möglich werden soll.

Kampagne „Nicht wir“



Heute ist die Kampagne „Nicht wir“ gestartet, in dessen Rahmen möglichst viele „Unterlassungserklärungen/a>“ an RWE entweder per Post oder per E-Mail gesendet werden sollen. Hintergrund ist, dass das RWE vor einiger Zeit ebenfalls Unterlassungserklärungen versendet hat. Die Kampagne wird u.A. unterstützt von:
-ausgeCO2hlt
- Bund Deutscher Pfadfinder_innen
-FIAN Deutschland
- BUND-Jugend
-Urgewald
-u.V.m.
Versenden kann man die Unterlassungserklärung postalisch und über ein Formular.

Klimakonferenz in Warschau

Am 11.11., gleichzeitig mit dem Beginn des Kölner Karnevals, beginnt ein nicht ganz so witziger Vorgang: Die Weltklimakonferenz (COP) in Warschau. Hunderte von Politikern, Aktivisten und leider auch Lobbyisten reisen in die Hauptstadt des Kohlelandes Polen und stoßen bei der Fahrt Unmengen von klimaschädlichem CO² aus.
Heraus kommt dabei meistens: nichts. Dabei wären tiefgreifende Veränderungen nötig, um den Klimawandel aufzuhalten: Wie der Taifun Haiyan, der die Phillipinen verwüstet hat, hat der Klimawandel jetzt schon dramatsche Wetterereignisse zur Folge. Der phillipinische Delegierte Yeb Sano bringt die Sache auf dem Weltklimagipfel auf den Punkt: “Der Klimawandel ist ein Wahnsinn, lasst ihn uns stoppen!”, sagt er, „Lasst uns dazu beitragen, dass wir uns an Polen und Warschau als den Ort erinnern können, an dem wir diese Dummheit gestoppt haben.“ Doch leider sieht es danach nicht aus: Gastgeberland Polen hat bei der letzten Klimakonferenz in Doha die Minimalkonsens fast verhindert, an Polen scheitern regelmäßig Klimaschutzrichtlienien der EU.

Abschlussdemo vom Bündniss NRW kohlefrei- Rückblick

Gestern fand die Abschlussdemo vom Bündnis NRW kohlefrei in Essen statt. Knapp hundert Demonstranten brachten während der Demo ihre Ablehnung der Kohleverstromung zum Ausdruck. Die Route der Demo führte vom Willi-Brandt-Platz beim Hauptbahnhof bis zum RWE-Tower, von wo aus der Konzern agiert. Mehr Informationen und ein Interview gibt es hier.

Bündnis NRW kohlefrei plant Aktionen

Das Bündnis NRW kohlefrei plant am 11.10.2013 einen dezentralen Aktionstag und am 12.10.2013 eine Demo, um gegen die Kohleverstomung zu protestieren. Ihr Ziele hat das Bündnis in einem Aufruf zusammengefasst. Das Bündnis besteht aus der Grünen Jugend NRW, der BUNDjugend NRW, der Naturfreundejugend NRW, Linksjugend NRW, urgewald und Ausgeco2hlt. Ein Interview mit Jannis Gustke vom Bündnis seht ihr hier:

BUND-Klage abgewiesen

Das Verwaltungsgericht Aachen hat gestern die BUND-Klage gegen die Rodung des Hambacher Forstes abgelehnt. Laut dem Gericht hat der BUND sein Klagerecht verwirkt, da er sich angeblich zu spät um die der Klage zugrundeliegende Genehmigung gekümmert hat. Mehr Informationen findet ihr hier.

Gestern wurde Hambachbahn besetzt- mittlerweile geräumt

Gestern haben ca. 200 Klimaaktivisten die Hambachbahn blockiert, die die Kohle aus dem Tagebau Hambach zu den Kraftwerken bringt. Die direkte Aktion versuchte damit zu verhindern, dass die Braunkohle zu den Kraftwerken kommt, wo sie unter gigantischen CO²-Emissionen verbrannt und zu Strom gemacht wird. Mittlerweile wurde die Blockade wieder geräumt. Nähere Informationen findet ihr hier, hier und hier, Fotos findet ihr hier.

Reclaim Power Tour kommt in Manheim an +++ Haus in Manheim besetzt

Heute früh ist die Reclaim Power Tour in Köln losgefahren. Sie hielt unter anderen vor dem Sitz von RWE Power, dem Industriepark Hürth und der Quarzgrube Frechen, bevor sie ihr Ziel in Manheim erreichte. Leider regnete es dabei. Während der Tour kam die Nachricht an, das in Manheim ein Haus aus Protest gegen die harten Auflagen der Polizei beim Klimacamp besetzt wurde. Als die Tour in Manheim ankam, waren dort sehr viele Polizisten.

Reclaim Power Tour macht viele Aktionen in Köln – Teile der Tour radeln wegen Problemen beim Camp nach Manheim

Heute fanden im Rahmen der Reclaim Power Tour in Köln einige Vorträge statt. Mitten während eines Vortrags von Werner Rügemer mit dem Titel „Institut der deutschen Wirtschaft als Bremser der Energiewende“ traf die Südroute der Tour ein.


Danach hielt ein Aktivist von „Tschö Rheinenergie“ einen Vortrag über „Die Energiewende in Köln…“, in dem gezeigt wurde, das staatliche Unternehmen nicht immer ökologisch korrekt arbeiten. Darauf folgend protestierte Kasperl im Handpuppentheater „Der Oma ihr sein klein Häußchen“ gegen RWE. Nach dem Theaterstück traf die erschütternde Nachricht über neue Problemen auf dem Camp ein, wonach sich der größte Teil der Tour auf den Weg nach Manheim machte.

Klimacamp findet nun vorläufig auf benachbarten Feld statt

Das Klimacamp, das in den letzten Tagen in Bedrängnis geraten ist, wurde nun vorläufig auf einem benachbarten Acker aufgebaut, womit der Besitzer des Ackers einverstanden ist.

Die Obstwiese, auf der am Vortag noch Workshop-Zelte standen, ist aufgrund des polizeilichen Ultimatums mittlerweile „unbebaut“.

Kurioserweise ist die RWE-Tochter „Westnetz“ für die Bereitstellung des Wassers zuständig.

Einen Vorteil hat die Tatsache, das das Camp jetzt auf Privatgelände ist: RWE hat jetzt „Hausverbot“. :)

Einen Unterstützungs-Aufruf findet ihr hier.

Gericht verbietet Schlafzelte +++ Polizei verbietet nun auch Workshop-Zelte +++ Ausgeco²hlt will Camp nun als Veranstaltung anmelden

Heute gibt es gleich mehrere Neuigkeiten von der Anmeldung des Klimacamps: Die Klage, die Ausgeco²hlt eingereicht hatte, da die Polizei bei der Anmeldung
des Camps als politische Veranstaltung die Auflage gestellt hat, dass auf dem Camp keine Schlafzelte und keine Küche sind, wurde heute von einem Kölner Gericht abgewiesen. Doch die Polizei legte noch einen drauf: Laut ausgeco²hlt kamen vier Polizisten nach dem Urteil auf das Campgelände und forderten, dass die schon aufgebauten Zelte bis morgen um 8 Uhr abgebaut sind. Ausgeco²hlt erklärte daraufhin, dass „die Organisator_innen der Camps sich von Verwaltungshürden und Polizeischikanen nicht einschüchtern lassen und alles dafür tun werden, dass die Camps stattfinden.“ Außerdem empfindet Ausgeco²hlt das Gerichtsurteil als einen „Schlag gegen unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit“. Auf dem Campgelände wurde mir gesagt, dass nun versucht wird, das Camp als (unpolitische) Veranstaltung anzumelden.

BUND-Petition gegen Shell


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